Ein Roboter mit Schrammen. Er sendet trotzdem noch.
Berlin ist echt. Was du hier siehst, ist gezeichnet. Beides ist wahr.
Ein Alltag, eine Karte, ein Haufen Fundstücke. Am Ende steht ein Zeichen, das dir gehört.
Los geht es dort, wo jeder Tag gleich aussieht.
Jeden Morgen dieselbe Tram, dieselbe Haltestelle, derselbe Blick aus dem Fenster. Zwölf Minuten, in denen nichts passiert.
Aber niemand sieht dieselbe Stadt zweimal. Die Kamera hat mir das gezeigt, bevor ich es verstanden habe: derselbe Weg sieht anders aus, sobald du wirklich hinsiehst.
Rausgehen lohnt sich immer. Nicht weil draußen etwas Besonderes wartet, sondern weil du lernst, worauf du achtest.
Geh raus. Sieh hin.
Glaub dir.
Einundzwanzig Stellen, an denen ich stehen geblieben bin. Kein Ort ist erfunden, jede Koordinate stimmt. Zieh die Karte, tipp einen Punkt an.
{{ routeHint }}
Panel eins: ein Junge mit Kamera, die Ringbahn im Rücken. Panel zwei: die Stadt schaut zurück. Seitdem sammle ich Orte. Erstes Bild: 23. Januar 2017.
Wer stehen bleibt,
sieht nichts.
Zehn Plakate im selben Strich. Berlin, Tokio und was dazwischen liegt. Kein Reisebericht, eine Serie.
Ein Roboter mit Schrammen. Er sendet trotzdem noch.
Ein Besucher und ein Junge mit Kamera. Beide sammeln dasselbe.
Ein Krake unter der Welle. Der Ruhigste im ganzen Bild.
Kein Plan, keine Grenzen, nur Absicht. So steht es auf dem Blatt.
Der Fuji hinter Neon, ein Kranich davor.
Ein Schädel mit Krone. Was übrig bleibt, regiert weiter.
Vier Gesichter, eine runde Brille, kein Wort.
Halb Gesicht, halb Knochen. Kein Signal, keine Seele.
Der Kopf im Kreis. Das Wappen der Serie.
Beton links, Berg rechts. Einer steht dazwischen.
Ein Satz über Berlin. Kein Stil, eine Idee.
Entworfen mit KI. Hundert Fassungen, neun bleiben.
Farbe, Schrift, Raster. Von Hand gesetzt, nicht vom Modell.
Das Blatt bekommt eine Seite. Gebaut statt gedruckt.
Aufgewachsen zwischen Plattenbau und Ringbahn. Dieselbe Vorwahl, seit 1988.
Erstes veröffentlichtes Bild: 23. Januar 2017. Seitdem läuft die Arbeit zwischen Straße und Studio. Editionen. Marken. Projekte, die etwas riskieren wollen.
Körnung, Regen, Bewegungsunschärfe. Der Fehler ist der Beweis, dass du da warst.
Der erste Schritt ist immer unscharf. Geh trotzdem los.
Solange nichts gebaut ist, ist es nur eine Meinung.
Einundzwanzig Orte, jeden davon gibt es wirklich. Einer heißt seit dem Fahrplanwechsel anders, und auch das steht richtig drin. Wer den Bahnhof sucht, findet ihn.
Der Rest ist gezählt, nicht geschätzt. Auch die Zeichen.
継続は力なり